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Stadt Nürnberg aus der Vogelperspektive

Die Landesgartenschau als Triebfeder

Entsiegelung in großem Umfang ist ein Schwerpunktthema der Landesgartenschau Nürnberg, die im 50. Jubiläumsjahr der vom Bayerischen Umweltministerium vergebenen Bayerischen Landesgartenschauen stattfindet.

Im Mittelpunkt stehen Klimawandel, Resilienz, Schwammstadt, aber auch die Nutzbarkeit des Öffentlichen Raums oder die Mobilitätswende. Seit 2014 ist Nürnberg auf dem Weg, mehr Grün zu entwickeln. Die Landesgartenschau ist dafür Triebfeder.

Mehr Grün wagen –
wie kann das aussehen?
Die ersten Ideen

Als ersten Schritt auf dem Weg zur Landesgartenschau 2030 hat die Stadt Nürnberg einen freiraumplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb für den Stadtgraben ausgelobt.

Dabei haben nationale und internationale Planungsbüros Konzepte für eine dauerhafte Aufwertung des Stadtgrabens sowie für das Maxtor, die Grasersgasse und den Theresienplatz erarbeitet.

Zukunftsfähige Städte brauchen Oasen als klimatische, biologische und poetische Komplementärräume zu den klassischen Stadträumen. Das ist die Leitidee des Büros Sinai, Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbh Berlin, das den Wettbewerb gewonnen hat.

Unter dem Motto „Mehr Grün wagen“ präsentierte das Siegerbüro, das sich unter 22 Bewerbern durchgesetzt hatte, sieben Oasen als urbane Utopien.

Umgestaltet werden im Zuge der urbanen Landesgartenschau auch der Keßlerplatz und die Südstadt.Klima.Meile vom Willy-Prölß-Platz bis zum Kopernikusplatz, jeweils mit intensiver Bürgerbeteiligung.

Grasersgasse

Theresienplatz

Südstadt.Klima.Meile

Keßlerplatz

Maxtor

Stadtgraben

Die Grasersgasse

Der Theresienplatz

Die Südstadt Klimameile

Der Keßlerplatz

Das Maxtor

Der Stadtgraben

Grasersgasse

Theresienplatz

Südstadt.Klima.Meile

Keßlerplatz

Maxtor

Stadtgraben

Die Grasersgasse
Der Theresienplatz
Die Südstadt Klimameile
Der Keßlerplatz
Das Maxtor
Der Stadtgraben

Und warum eine Landesgartenschau?

Blümchenschau für einen Sommer?

Von wegen! Als seit 1980 fest etabliertes Instrument für grüne Konzepte im urbanen Raum fördern Landesgartenschauen den städtebaulichen Fortschritt nachhaltig. Gartenschauen stehen für zukunftsorientierte Stadtentwicklung, die Architektur und Ökologie in Einklang bringt. Der Eröffnungstermin des sommerlangen Einweihungsfestes von hochwertigen neuen Freiräumen wird festgelegt. Genau das beschleunigt viele städtebauliche Projekte. Kräfte und Fördermittel werden gebündelt.  

550

Hektar

760

Fußballfelder

25 Mio

Besucher

Insgesamt knapp 550 Hektar wurden seit der ersten Landesgartenschau in Bayern im Jahr 1980 neu begrünt und aufgewertet. Das entspricht der Fläche von rund 760 Fußballfeldern. Insgesamt besuchten bislang mehr als 25 Millionen Menschen die Landesgartenschauen in Bayern: Ein Fest für einen Sommer, aber Investitionen für Generationen.