Sieben grüne Oasen im urbanen Nürnberg
7.12.2025

7.12.2025

Zukunftsfähige Städte brauchen Oasen als klimatische, biologische und poetische Komplementärräume zu den klassischen Stadträumen. Das ist die Leitidee des Büros Sinai, Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbh Berlin, das den Dach-Wettbewerb zur Landesgartenschau Nürnberg 2030 gewonnen hat. „Unser Werkzeug ist die eher sanfte Intervention in den bestehenden Raum und weniger die Zerstörung und der komplette Neubau des Raums,“ so der Geschäftsführer AW Faust. Unter dem Motto „Mehr Grün wagen“ präsentierte das Siegerbüro, das sich unter 22 Bewerbern durchgesetzt hatte, sieben Oasen als urbane Utopien.
Mit der Entscheidung des zweitägigen Preisgerichts nimmt der Stadtumbau hin zu mehr Grün und weniger Versiegelung im Zuge der Landesgartenschau 2030 Nürnberg Gestalt an. Gleichzeitig beginnt nach der Vergabeverhandlung mit dem Preisträger erst die Detailarbeit am Siegerentwurf durch das Team der Landesgartenschau Nürnberg 2030 GmbH, die das Projekt steuert, gemeinsam mit den Landschaftsarchitektinnen und -architekten von Sinai und den städtischen Fachbereichen sowie vor allem der Denkmalschutzbehörde.
Weiter ausgearbeitet werden die Konzepte von Sinai, die realisiert werden. Das sind: die dauerhafte Aufwertung des Stadtgrabens einschließlich der Flächen entlang des Frauentorgrabens und unterhalb der Burg sowie für das Maxtor, Theresienplatz und Grasersgasse. Im Wettbewerb gefragt waren außerdem Ideen für die Entwicklung der Insel Schütt und den Egidienplatz.