Drei Ideen, ein Platz dafür
18.9.2026

18.9.2026

Wie aus dem Keßlerplatz ein grüner, vielfältiger Stadtraum werden kann, zeigen drei Entwürfe, die bis zum 24.September im ehemaligen Tabakladen im früheren Kaufhof zu sehen sind.
Was kommt, wenn Autos gehen? Mehr Grün, mehr Raum für Begegnung und vielleicht ein ganz neuer Lieblingsort im Stadtteil? Wie der Keßlerplatz künftig aussehen könnte, zeigen drei unterschiedliche Entwürfe, die jetzt mitten in der Nürnberger Innenstadt ausgestellt sind. Wer durch die Scheiben des früheren Tabakladens schaut, bekommt schon heute einen Blick auf mögliche Bilder von morgen und darauf, wie die Landesgartenschau 2030 Nürnberg verändern wird. Der Keßlerplatz ist ein wichtiger Baustein dieses Großprojektes.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesgartenschau 2030 Nürnberg gGmbH stehen während der Ausstellung für Gespräche zur Verfügung: Claudia Knoll, zuständig für Sonderaufgaben und Ausstellung, am 21. September, Alix Gelabert, Projektleiterin Bau, am 22. September und Geschäftsführer Andreas Wissen am 23.September, jeweils von 17 bis 19 Uhr.
Die drei Entwürfe sind in einem intensiven Werkstattverfahren entstanden. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner konnten ihre Wünsche und Ideen einbringen, die Vorschläge diskutieren und gemeinsam mit den Planungsteams weiterentwickeln. Am Ende überzeugte der Entwurf des Nürnberger Landschaftsarchitekturbüros adlerolesch sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner als auch die Fachjury. Den zweiten Platz belegte Franz Reschke Landschaftsarchitektur GmbH aus Berlin, Platz drei ging an Bauchplan Landschaftsarchitektur und Stadtplanung aus München.
Drei Ideen, drei unterschiedliche Bilder vom künftigen Keßlerplatz:
adlerolesch macht aus der ehemaligen Maschinenfabrik eine „Fabrik für gutes Klima“ –einen Ort, der dauerhaft ökologische Leistungen für Nürnberg erbringt.
„PLATZPARK.“ nennt Franz Reschke sein Konzept. Platz und Park werden zu einem grünen,offenen Ort für das Leben im Stadtteil: zum Flanieren und Verweilen, für Begegnungen, Erholung und Bildung.
Bei Bauchplan wird der Keßlerplatz zur „WILD WÖHRD WORLD“ – einer bewusst gestalteten urbanen Wildnis. Wege und Aufenthaltsbereiche geben Struktur, während die Natur dazwischen mehr Freiheit bekommt.
Der Siegerentwurf von adlerolesch steht fest. Nun geht es an den nächsten Schritt: Wie lässt sich die Idee für den neuen Keßlerplatz konkret umsetzen? Welche Elemente aus dem Entwurf werden wie realisiert, und wie wird aus der Planung Schritt für Schritt ein neuer grüner Stadtraum?